Silberschmiede
Wahrend der Wiedergeburtszeit Bulgariens war das Silber mehr popular als das Gold,deswegen sind im Museum die traditionellen in der Vergangenheit Fertigungstechniken vorgestellt: Gie?en, Schmieden, Ausschlagen und Filigran. Die Meister, die Edelmetalle bearbeiten, werden “kujumdjii” genannt.


    Etara ist eine verkleinerte Variante des damaligen Gabrowo. Aus diesem Grund treffen im Museum das aus Bohlen gebaute Haus des von irgendwoher eingezogenen Bulgaren mit dem kokett über der Strasse hinausragenden zweistöckigen Haus des bereits zu Wohlstand gelangten Gabrowoers aufeinander.
    Die Geschäftsstrasse zeigt 16 Muster der Balkan-Architektur, die vom einzigartigen Talent der Baumeister aus der Zeit der bulgarischen Wiedergeburt zeugen. Die Häuser gehen dirket auf die Starsse, damit die im unteren Stockwerk liegenden Werkstätten dem Kunden möglichst nahe liegen. Vergangenheitsgetreu produzieren und verkaufen die Handwerker in Etara ihre Erzeugnisse selbst. So haben die BesucherInnen die Gelegenheit, die alten Produktionsverfahren und Originalwerkzeug zu erleben, sich mit dem Handwerker zu unterhalten und als Erinnerung ein handgearbeitetes Produkt aus Metall, Leder, Ton, Holz, Wolle usw. mitzunehmen.