Über uns

"Vaters Haus sollst du nie vergessen, alte Bräuche sollst du nie verachten"
Georgi S. Rakowski

    Das Ethnographische Freichlichtmuseum "Etara" ist das erste seiner Art in Bulgarien. Eröffnet wurde es am 7.09.1964.
    Das Museum liegt 8 km südlich von Gabrowo. Die Idee zu seiner Gründung lieferte Lasar Donkow (1908 - 1976). Er schrieb: "In den bisherigen Museumsausstellungen war es nicht möglich, die BesucherInnen in einen unmittelbaren Kontakt zur Vergangenheit zu stellen. Das war der Grund dafür, ein lebendiges Freilichtmuseum zu gründen… damit die Vergangenheit sichtbar und zugänglicher wird und dieses riesengrosse nationale Reichtum erhalten bleibt."
    Im Museum sind 50 Objekte vorgestellt - technische wasserangetriebene Anlagen, Häuser mit Werkstätten sowie Objekte mit gemeinschaftlicher Bedeutung. Das Ziel der Museumsausstellung ist, die Architektur, Lebensweise und wirtschaftliche Vergangenheit von Gabrowo und der Region in der Zeit der Bulgarischen Wiedergeburt /2. Hölfte des 18. und 19. Jh./ zu zeigen. Zu dieser Zeit blühten über 26 Handwerke auf, deren Erzeugnisse in Bukarest, Wien, Marseille und Anadol gefragt waren. Im Jahre 1835 wurde in Gabrowo die erste weltliche Schule eröffnet. Die günstigen wirtschaftlichen und politischen Veränderungen, die nach den 30-er Jahren des 19. Jahrhunderts ins Osmanische Reich eintraten, trugen dazu bei, dass Gabrowo schnell als ein bedeutendes Zentrum der Wirtschaft, Bildung und Handel heranwuchs.
    Der Aufbau des Museums erfolgt nach drei Grundmethoden: Restaurierung von vor Ort existierenden Objekten, Verlegung von Originalanlagen und Aufbau von Gebäuden nach vorausgehenden Aufnahmen /Kopien von Originalen/.